Mittwoch, 7. August 2013

Er war mehr!


Mittwoch, 3. Juli 2013

Schüler mit iPad-Lehrerin

Da bin ich mal wieder... Und witzigerweise bringt mich facebook dazu mal wieder zu bloggen...
Eine wirklich inspirierende facebook-Diskussion auf folgenden Artikel iPad Lehrbetrieb hat mich dazu gebracht mal wieder hier ein Statement abzugeben.

Das Ding in 2 Sätzen:
Schüler bekommen in den Niederlanden ab August iPads, um ihren Stoff draufzuschaufeln. Die Lehrer sind dafür da, um Fragen zu beantworten und den Stoff ggflls zu vertiefen.

Darüber ist jetzt eine sehr gute Debatte entbrannt: Brauchen Schüler so etwas? Macht das Lehrer zukünftig arbeitslos? Oder ist das nicht im Grunde gut für die Schüler?

Generell find ich das richtig gut, dass moderne Technik in Schulen Einzug hält: Digiboards werden nach und nach die gute alte Tafel ersetzen. Dass die Kinder Tablets benutzen ist für mich nicht nur eine sinnvolle Weiterentwicklung des Systems, sondern bedeutet auch eine unheimliche Entlastung für den Lehrkörper, sowie eine individuellere Begleitung und Leistungssteigerung für die Schüler. E-Learning ist außerdem auch für alle anderen groß im Kommen. Die Art und Weise woher wir Wissen vermittelt bekommen wird sich in den nächsten Jahren noch mal deutlich verändern.


Natürlich ist mir bewusst, dass das Aufschlagen eines Buches, das Schreiben von Texten mit dem Füllfederhalter, das Zeichnen von Vektoren und Grafiken wirklich elementare Dinge sind, die für Kinder absolut notwendig sind und durch nichts zu ersetzen ist. Was dabei von der Hand in den Kopf geht, ist und bleibt ein wichtiger Lernfaktor.
Ich bin mir daher selbst unschlüssig, ob es wirklich so gut ist ab der Grundschule oder Kindergarten auf E-Learning zu gehen. Ich tendiere eher ab der weiterführenden Schule solch ein System anzudenken.

Nichtsdestotrotz: ich kann das Bemühen der niederländischen Bildungsbeauftragten nur unterstützen!  

Mal ehrlich: Eine Lehrerin für 35 Schüler - kann das wirklich gut gehen? Ist hier Wissensvermittlung wirklich noch in gebührenden Maße möglich? Hat die eine Person wirklich die Klasse unter Kontrolle, wenn sie den Schülern den Rücken zudreht, um etwas an die Tafel zu schreiben?
Wenn das System Schule wirklich noch weiter in ihrer pre-digitalen Art und Weise funktionieren soll, dann müssten im Grunde 3 Lehrerinnen pro Stunde arbeiten. Einer, der das Wissen vermittelt, einer, der auf die individuellen Fragen eingeht und einer, der für Disziplin sorgt.
Aber das System krankt doch vorne, wie hinten!
Einmal folgende Situation angenommen: ich will ja schließlich gerechte Noten geben und das funktioniert nur, wenn ich jedem auch die gleichen Chancen einrechne - ich würde jedem Schüler 1 Minute Beteiligung zugestehen (ich will ja wissen, ob er das gehörte auch verstanden hat, ob er sich noch an letzte Stunde erinnern kann...), dann hab ich noch genau 10 Minuten, um neuen Stoff zu vermitteln. Fakt ist, dass das im normalen Schulbetrieb ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Die Tablet-Variante besitzt da hingegen - wie ich finde - einen unglaublichen Charme:
Der Schüler liest seine e-books (die nicht zerknicken, nicht kaputt gehen können, wenig wiegen,...), schaut Videos zu dem Thema, wo Profis das Thema leicht und verständlich erklären und zahlreiche interaktive Grafiken abstrakte Themen verdeutlichen und bekommt Aufgaben, evtl. mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen oder Hilfestellungen gestellt.
Ist der Schüler besonders interessiert und lernwillig, so hat er jederzeit die Möglichkeit noch tiefere Infos zu bekommen und Themen zu vertiefen - ein Klick genügt.
Lehrerinnen werden dabei keinesfalls ersetzt oder gestrichen. Im Gegenteil: Sie werden wichtiger wie nie zuvor. Falls Fragen aufkommen, kann die Lehrerin jetzt viel individueller auf die einzelnen Schüler eingehen. Quasi als interaktiver Experte! Hier kommt nicht nur sein Wissen zum Tragen, sondern vor allem die pädagogischen Qualitäten. Das ist doch schließlich der Hauptgrund, warum es Lehrer gibt. Wissen kriegen Kinder heute auch aus dem Internet...!
Die Lehrer müssen sich nicht mehr so auf die Wissensvermittlung konzentrieren, sondern bekommen das einzelne Kind wieder mehr in den Fokus. Kann auf seine Begabungen besonders eingehen. Das bedeutet eine einmalige Chance zur Förderung unserer nachwachsenden Individuen. Die Eltern werden es danken.

Eine der Hauptaufgaben - und da spreche ich jetzt als Medienmann - wird es in Zukunft sein den Kindern Medienkompetenz beizubringen. Dazu zählen:
a) welche Medien gibt es überhaupt und wie benutze ich sie richtig? (Besser die Schüler lernen in der Schule mit iPads richtig umzugehen, als den ganzen Tag daheim damit rumzudaddeln)
b)  wie ticken Medien überhaupt? Woher bekomme ich vernünftige Informationen? Ist wikipedia das Maß aller Dinge?
c) wie lerne ich kritisch mit der Medienflut umzugehen? Woher bekommen besonders die Mainstreammedien ihre Informationen? Wer hat Interesse daran welche Nachrichten verbreitet werden und welche lieber nie zu Tage kommen, sprich: Wer steuert Medien?
Ob das allerdings von politischer Seite gewollt ist? Ich kanns mir kaum vorstellen... Wer lässt schon gerne (Christentum ist hier mal ausgenommen ;)) sein eigenes System hinterfragen?

Was ist Deine Meinung? Ich freue mich auf regen Austausch zu diesem Thema!

Sonntag, 20. November 2011

Ich liebe Dich

Weil ich Dir so gerne
immer wieder nur das Eine sagen würde.
Weil ich gar nicht anders kann,
als immer nur an Dich zu denken.

Weil ich Dich vermisse,
wenn ich mal nicht kurz Deine Stimme höre.
Weil ich mich nach Dir sehne,
wie eine Tulpe das Sonnenlicht verzehrt.

Weil ich meine Liebe verschenken will
doch nur an Dich, du wunderbarer Mensch.
Weil ich mich hingebe
in Deine liebevollen Arme.

Weil ich mich lächeln sehe,
wenn ich merke, wie glücklich Du bist.
Weil Du mich glücklich machst,
wenn ich Dich lächeln sehe.

Weil ich weiß, es ist gewollt
und von langer Hand geplant.
Weil ich will, dass es noch lang so ist,
sag ich Dir: Ich liebe Dich.

Sonntag, 11. September 2011

Aphorismen

Meine Liebe zu dir
Zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht.
Deine Liebe zu mir
Lässt meine Seele strahlen.

Dienstag, 9. August 2011

Die Liebe ist gewiss

Du musst gar nichts tun.
Ich weiß es auch so.
Mit jedem Blick, jeder Berührung
machst Du mich froh.

Du musst gar nichts tun.
Bin total zufrieden.
Ich spür es Dir ab,
dass Du mich magst.

Du musst gar nichts tun.
Sei einfach Du selbst.
Genau das ist es doch,
was ich so an Dir mag.

Du musst gar nichts tun.
Lehn Dich zurück und strahl'.
Genieße den Augenblick
und lass Dich verwöhnen.

Du musst gar nichts tun.
Deine Liebe kommt bei mir an.
Mein Herz wird weit
und lässt sich gern befüllen.

Freitag, 29. Juli 2011

Randy Newman - We belong together


Dreh mir nicht den Rücken zu,
Geh jetzt auch bloß nicht fort.
Sag mir nicht, ich kümmer‘ mich nicht drum,
denn ich tu’s.

Sag mir nicht, dass ich’s nicht bin.
Auch nicht, dass ich nicht lustig wär
Sag mir nur, dass Du mich liebst, wie ich Dich.
Das spürst Du doch in Dir.

Wenn wir zusammen sind,
wird der graue Himmel plötzlich klar
und ich teile ihn mit Dir, bis wir weniger bedrückt sind.
Das meine ich auch so, aus der Tiefe meines Herzens.
Aber ich kann es nicht mit Dir teilen, wenn wir getrennt sind.

Wir gehören zusammen.
Wir gehören zusammen.
Ja, so isses!
Du bist mein, für immer.

Wir gehören zusammen.
Wir gehören zusammen.
Das ist wahr.
Es soll so bleiben, für immer.
Du und ich, zusammen.

Wenn ich nur wirklich zu Dir reden könnte,
würde ich den Weg zu Deinem Herzen nur finden.
Ich bin nicht schüchtern,
denn da gibt’s so viel, das ich Dir sagen will:

Reden über Freundschaft und Loyalität
Darüber, wie viel Du mir bedeutest.
Und ich verspreche Dir an deiner Seite zu sein,
wann immer Du mich brauchst.

Der Tag an dem ich Dich getroffen hab
War der glücklichste Tag meines Lebens.
Und ich wette, Du fühlst das gleiche.
Oder: hoffe es zumindest…
Vergiss eines nicht:
Wenn du irgendwann nicht mehr da bist,
Wirst Du trotzdem immer ein Teil von mir sein.

Wir gehören zusammen.
Wir gehören zusammen.
Warts nur ab!
Ich bin Dein, für immer.

Wir gehören zusammen.
Wir gehören zusammen.
Ehrlich wahr.
Wir werden den Weg nun gemeinsam gehen, für immer.
Du und ich, zusammen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Gefunden

Zwei Herzen haben endlich
zueinenader gefunden
und das herzlich.

Zwischen Enten und schicken Damen
reichte ein fallen lassen
auf die Schulter, der warmen.

Kleine Schritte, wie in Japan üblich
gehen wir nun voran,
und zwar vergnüglich.

Denn wir haben den Erfinder
der Liebe um uns herum.
Er führt uns an seiner Hand
festigt den Boden, auf dem wir gehn.
Er stärkt uns den Rücken
und lässt uns aufrecht stehn.

Sonntag, 3. Juli 2011

Weil ich Dir folgen will

Weil ich Dir folgen will.
Du meinst es gut mit mir.
Deswegen vertrau ich Dir.

Zu Deinen Bedingungen.
Weil Dein Wille zählt.
Ich nehm mich zurück.
Und geb Dir die Sache ab.

Weil ich Dich liebe
lasse ich los
von dem was mir lieb ist.

Wer bin ich schon,
dass ich es besser wüsste.
Du bist Gott, ich bin nur ein Mensch.

Ich will Dich nicht kontrollieren,
sondern gebe Dir die Kontrolle.
Denn Du richtest mich auf,
Du stärkst mir den Rücken, dass ich aufrecht gehe.
Du kräftigst mich, wenn ich schwach werde
und Du gründest mein Herz in Dir.

Weil ich tun will, was Du verlangst.
Deswegen bin ich jetzt hier.
Und ich warte, bete, hoffe und danke,
dass Du Dein Versprechen einlösen wirst.

Montag, 27. Juni 2011

Auf der Suche

Immer auf der Suche.
Als Baby nach der beruhigenden Stimme der Mutter.
Als Säugling nach der Milch.
Als Kind nach Aufmerksamkeit, nach Geschenken und Anerkennung.
In der Schule nach Anschluss, guten Noten und Aufmerksamkeit.

Auf der Suche
...nach der Zeit neben der Ausbildung, die sein muss.
...nach einem passenden Hobby.
...nach nem guten Abschluss.
...nach nem Job, Nebenjob und Tick.
...nach Liebe.
...nach einem liebevollen, tiefen Blick.
...nach einer Hand, die hält.
...nach einem Partner, der prägt.
...nach nem Wort, das trägt.
...nach Nähe und Geborgenheit.
...nach Ruhe, Frieden und Gerechtigkeit.

Auf der Suche nach nix
hab ich Dich gefunden.

Dienstag, 21. Juni 2011

Da wo mein Herz schlägt



Denn da, wo mein Herz schlägt,
dort finde ich Dich.
Du lebst in mir, mein Herz wird durch Dich bewegt.
Mein ganzes Suchen
hat sein Ziel in Dir.
Dank Dir kann ich lieben, vergeben und leben.
All meine Sehnsucht wird in Dir gestillt.

Denn da, wo mein Herz schlägt,
dort finde ich Dich.
Du machst es erst schön, strahlst wie die Sonne.
Es ist nicht nur Wissen,
die Gefühle sind stark.
Mit Dir durch Tiefen und Höhen zu gehen
ist mir eine Freude und ein Privileg.

Denn da, wo mein Herz schlägt,
dort finde ich Dich.
Du wohnst da gern und machst es Dir bequem.
Hab Dank von Herzen
für alles, was Du für mich tust.
Es ist schön bei Dir zu sein.
Und schön, dass Du bei mir bist.

Sonntag, 5. Juni 2011

LOST-Gedanken

Beim Gucken von LOST passieren immer wieder ziemlich interessante Dinge. Da kommen wahrhaftige Gedanken in mir auf. Möchte euch gern teilhaben lassen. ACHTUNG: SPOILER!!!

LOST 1 - 12 (Staffel 1, Folge 12)
Claire wird entführt und ihr Freund Charlie auch. Doch es geht nur um sie. Er wird aufgehängt und muss mit zusehen, wie die anderen Claire nicht helfen können. Da kommt Rose vorbei. Rose hat beim Absturz ihren Mann verloren. Sie nimmt sich Charlie zur Brust. Es nutzt nichts einfach nur allein rumzusitzen. Es ist wichtig sich in die Gruppe zu integrieren. Auch für das eigene Wohlbefinden.
Sie kommen ins Plaudern, wie das ist, wenn man seinen Partner (vielleicht) verloren hat. Und warum Rose so eine große Zuversicht hat, dass ihr Mann noch am Leben ist.
Und Rose lädt Charlie ein mit ihr zu beten. "In schwierigen Momenten brauchen wir jemanden, der uns tröstet!" Er kann uns auch Freude schenken, wenn wir kein Licht sehen.
"Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt von Hoffnungslosigkeit zur Zuversicht!", sagt sie Charlie. Und dann betet sie und dankt als erstes für all das, was Gott tut. Dank steht vor dem Bitten!

LOST 3 - 21
Charlie sagt zu Aaron "Ich liebe Dich!" und legt ihn in die Wiege zurück. Und mir fällt auf: Dienen und lieben hängt ganz nah zusammen. Unsere Liebe zu unseren Babies, bzw. Kindern ist u.a. auch so groß, weil wir ihnen dienen müssen. Weil wir uns ihnen ganz hingeben wächst die Liebe noch mehr.
Auch Gott liebt uns weil er uns dient. Und er dient uns, weil er uns liebt.
Dienst Du Gott? Liebst Du ihn?

LOST 4 - 7
Desmond war Strahlung ausgesetzt und bekommt beim Hubschrauberflug auf einmal die Nebenwirkungen zu spüren. Er reist vom Jahr 2004 ins Jahr 1996 zurück und springt wieder zurück. Und wieder und wieder. Der Rat von Daniel Farraday ist: Such Dir eine Konstante! Etwas das sowohl im Jahr 1996 als auch im Jahr 2004 existiert. Für ihn ist es Penny, seine große Liebe.
Brauchen nicht auch wir eine Konstante in unserem Leben? Etwas, das sich nicht verändert, auch wenn Stürme aufziehen und uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Ein Fels, auf dem wir sicher stehen. Eine feste Burg, in die wir uns zurückziehen können. Unser Ruhepol ist. Wir einfach wir selbst sein können. Die Konstante, die schon immer war, jetzt ist und auch sein wird. Das ist eine große Erleichterung für unser Leben.

Freitag, 27. Mai 2011

Dr. House 7/8

Heute hab ich eine sehr interessante Folge Dr. House geguckt. Es ging thematisch wieder um den Glauben. In den Rahmenhandlungen wurde es in den Beziehungen auch dreimal thematisiert. Im Hauptplot ging es um einen Mann, der einen Deal mit Gott gemacht hat: So lange seine Tochter den überstandenen Krebs nicht mehr hat und gesund bleibt wird er sich jedes Jahr kreuzigen lassen, um sich der Schmerzen Jesu bewußt zu werden. Für ihn war es nämlich ein Wunder Gottes. Er vertraut Gott sein ganzes Leben an, legt es ihm jedes Jahr wieder neu hin. Auf dass Gott ihn früher nimmt, als seine Tochter. Als es darum geht, dass die Ärzte ihn heilen können, lehnt er die Behandlung ab. Auch seine Tochter kann ihn nicht umstimmen. Und sie sagt sogar ziemlich gute Dinge: "Gott ist voller Güte. Er hat mich am Leben gelassen. Gott will nicht, dass Du stirbst! Wenn Gott so wäre, dann hasse ich ihn!" Doch der Vater watscht sie ab: "Wenn du älter bist verstehst Du das!"

Kommen wir zu den Rahmenhandlungen:
ER1 - früher notorischer Fremdgänger - glaubt seine Frau habe eine Affäre. Doch es stellt sich heraus, dass es nur ein Freund ist, den sie aus der Selbsthilfegruppe kennt. SIE1 teilt mit ihm ihr Leben, was aber gern ER1 für sich beanspruchen würde. Für ihn ist es emotionales Fremdgehen und will sie davon abhalten ihn zu kontakten. Doch SIE1 sieht das nicht ein, weil sie ihn nicht belügen will. SIE1 brauche es für sich. ER1 ist sich am Ende bewußt, dass er völlig überreagiert hat. Das Vertrauen ist durch das Fremdgehen total erschüttert. ER1 war sich nicht im Klaren darüber, dass SIE1 ihm noch gar nicht richtig vergeben hat. Vertrauen gewinnt man aber nicht durch Kontrolle. Wie viel Ehrlichkeit ist tragbar für das Gegenüber? ER1 erkennt seinen Fehler und  liebt seine Frau noch immer sehr. Ausgang offen.

ER2 wollte seiner Exfrau und wieder-Freundin einen zweiten Heiratsantrag machen. SIE2 versteht das gar nicht. Und verlässt ihn daraufhin, zieht aus. Für sie ist es eine Konfrontation mit der Vergangenheit. SIE2 erkennt, dass ER2 sich gar nicht so verändert hat, wie sie dachte. Und damit kann sie nicht leben. Das wiederum deutet ER2 als "Kneifen" - und damit als altes Verhaltensmuster ihrerseits. Doch damit macht er nur alles schlimmer. SIE2 ist enttäuscht, verletzt und geht weg. ER2 versteht die Welt nicht mehr. Von der sicher geglaubten Zweierschaft ist nichts mehr da. Einsam und verlassen steht ER2 wie ein begossener Pudel im Türrahmen und schaut ihr hinterher. Wie viel Prägung von außen macht uns zu dem, der wir sind?! Wie viel Glauben ist selbst ergründet oder nur "mitgelebt" worden? Sind wir bereit alte Ansichten über Bord zu werfen und uns auch auf Gott neu einzulassen? Schmeißen wir die Flinte ins Korn und geben auf, wenn wir denken Gott ist nicht so, wie wir dachten?

ER3 hat große Probleme mit SIE3. ER3 hat SIE3 nämlich belogen. Bei einer ziemlich wichtigen Angelegenheit. Und obwohl sie es nicht wollte und seine Ehrlichkeit verlangte. Trotzdem gibt SIE3 ihn nicht auf. Im Gegenteil. Ihr reicht eine ehrliche Entschuldigung. Doch ER3 windet sich rum. Versucht zu tricksen. Will ihr auch eine Lüge nachweisen, um zu beweisen, dass jeder Mensch mal lügt und deswegen doch kein Vertrauen zu Bruch gehen muss. Schließlich konfrontiert ER3 SIE3 mit einer Lüge ihrerseits, die tief in ihre Vergangenheit rein reicht. Sie ist völlig überrollt und geht. Daraufhin entschuldigt ER3 sich bei ihr. Mit dem Versprechen in Zukunft ehrlich zu sein und nicht mehr zu lügen erreicht er, dass SIE3 ihm verzeiht. (was sie meiner Meinung nach natürlich eigentlich auch längst getan hatte, zumindest innerlich...)
Doch dann stellt sich heraus, dass ER3 nur den Tipp von ER2 angewandt hat: Er hat einfach gelogen. Durch die gelogene Entschuldigung hat er seine Lüge wieder gerade gebügelt. Was den Effekt hatte, dass SIE3 sich ihm wieder zugewandt hat. Macht eine gelogene Entschuldigung eine Lüge wett? Muss man sich für etwas entschuldigen, wo man sich keiner Schuld bewußt ist, nur um den anderen gnädig zu stimmen?

Ist es nicht umso erstaunlicher, dass Jesus schon vorab für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist? Und da Gott unser Herz kennt - ist es ihm wichtiger, dass wir uns entschuldigen, weil wir wissen es ist ihm wichtig aber uns selbst nicht für schuldig halten oder rechnet er mehr die Ehrlichkeit an, wenn wir nur da um Vergebung bitten, wo wir auch Schuld wahrnehmen und über das Andere im Austausch mit ihm sind?!

Dr. House hat den Hauptcase übrigens folgendermaßen gelöst: Er hat den Vater belogen, seine Tochter habe noch Krebs, er sei nur nicht entdeckt worden. Woraufhin der Vater den Deal mit Gott von Gott als nicht eingelöst sieht. Woraufhin er sich operieren lässt und damit gesund wird.
Die Lüge als Instrument. Mittel zum Zweck. Wie oft und unbewußt setzen wir das in unserem Alltag ein!? Aber das scheinbar gute Ergebnis einer Lüge ist doch nur fade Fassade. Denn das Vertrauen ist gebrochen. Und je häufiger wir uns ins Lügennetz begeben, umso sarkastischer und lebensverneinender werden wir.

Trotz allem bleibt am Ende die Frage: Wenn wir die Chance haben mit einer Lüge ein Menschenleben zu retten - würden wir trotzdem die Wahrheit sagen?

Mittwoch, 25. Mai 2011

Aus 1. Kor. 13

Die Liebe ist geduldig.
Schätze die Zeit wert. Liebe braucht Geduld und ist geduldig. Gib ihr Raum sich zu entfalten. Sei geduldig mit Deinem Gegenüber. Liebst Du, so spielt Zeit keine Rolle.

Die Liebe ist freundlich.
Schätze das Lächeln wert. Ein kleiner Blick, ein Lächeln, kleine Gesten können schon erfreuen. Auch, wenn Dein Gegenüber mal die Beherrschung verliert - Liebst Du, so kannst Du freundlich bleiben.

Die Liebe ist nicht verbissen.
Schätze die Freiheit wert. Behältst Du den Vogel in Deiner Hand stirbt er. Lass ihn fliegen, er wird es Dir danken. Liebst Du, so kannst Du loslassen.

Die Liebe prahlt nicht, schaut nicht auf andere herab.
Schätze die stillen Momente wert. Liebe wächst im stillen, ganz unverhofft. Du wirst Dich anderen nicht erheben, weil Du es richtig einzuordnen weißt. Liebst Du, so bist Du demütig.

Die Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil.
Schätze die Zurückhaltung wert. Man muss halt nur zu leben wissen, mit Kompromissen. Beide können sich auf den anderen einlassen. Liebst Du, entdeckst Du die Vorteile, die Du in dem Anderen hast.

Die Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.
Überschätze nicht Deine eigene Kraft. Du kannst es nicht aus Dir heraus produzieren und auf Knopfdruck austeilen. Du musst an eine größere Kraftquelle angeschlossen sein. Liebst Du, so weißt Du, dass Du von Gott geliebt bist und hast selbst Vergebung in Anspruch genommen.

Donnerstag, 12. Mai 2011

DUnd

Und dann frag ich mich eben
warum ist das leben
so oft nur so einsam?

Denn wenn du ehrlich bist
und das nicht immer überliest
stehst du immer nur vor dir.

Und dann fragst auch du dich
ab und zu, gelegentlich
ob überhaupt noch Interesse besteht.

Doch in einsamen Stunden
und nach unzähligen Gedanken-runden
findest Du heraus, dass Du nicht herausfindest.

Und tief in Gedanken verschlungen
versinkst Du im Lied der Nibelungen
und stellst fest: es war schon immer so

Samstag, 7. Mai 2011

Du hebst den Blick



Vor mir eine Zeit
unbeschreiblich voll gefüllt.
Vor mir eine starke Mauer,
über die ich nicht schauen kann.

In all dem Trubel, in all dem Stress
vergesse ich Dich oft so schnell.
Doch nun schalt ich ab, ich komm zu Dir,
denn Du wartest schon auf mich.

Du erklimmst die Mauern und reißt sie ein.
Du öffnest mir den Blick in Dein Himmelreich
und weist mich nicht zurück.
Du sprengst meine Ketten, die mich gefangen nehmen.
Du schenkst mir neue Freiheit und hebst meinen Blick auf.
Hin zu Dir.

Wohin meine Gedanken gehen
hab ich längst nicht mehr im Blick.
Sie sind überall und nirgendwo
nur nicht mehr bei mir.

Mein Herz schreit auf, meine Seele klagt.
Wer bin ich eigentlich?
Wer gibt mir die Definition?
Ich werd von allen Seiten eingeengt.

Samstag, 16. April 2011

Sehnsucht

Mich zieht es zu Dir
weil Du mich geschaffen hast
Ich bin Dir verfallen
und es tut mir gut

Du stillst meine Sehnsüchte
nach falschen Dingen
weil Du mit Deinem Frieden
in mich hinein ziehst

Du umarmst mich
hältst mich nah an Deinem Herz
Du umgibst mich
mit Deiner stillen Gegenwart

Ich liebe Dich.
Weil Du bist, der Du bist.
Weil Du mich so gut kennst.
Weil Du nur das Beste für mich willst.

Dienstag, 5. April 2011

Eine Perle

Du bist ein Schatz,
so rund, so schön.
Du schimmerst silberblau in der Dunkelheit.

Du scheinst herrlich,
unbeschreiblich.
Mit gelber Flamme - Funkelnd siehst Du mich nun an.

Du bist mein Schatz,
der größte, den ich hab.
Mit größter Vorsicht werd ich
Dich behandeln, Dir begegnen.

Denn Du bist wunderschön
und Deine Schönheit schau ich gern.




Samstag, 26. März 2011

Gedanke

In der Andersartigkeit steckt die Chance!

Mittwoch, 9. März 2011

Facebook-Fasten Tag 1

Hallo.


Vielleicht hast Du es noch gar nicht mitbekommen, weil Du gar nicht Facebook bist: Ich faste Facebook. Das ist echt übelst krass. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal mache.
...

Den kompletten Artikel findest Du auf http://facebookfaster-eckisuf.blogspot.com/

Montag, 7. März 2011

Wirst Du mich je anschauen?

Wirst Du mich je so anschauen,
wie Du den Ozean ansiehst?
Mit erstauntem Lächeln
und Funkeln in den Augen?
Wirst Du mich je so anschauen?

Wirst Du mich je so anschauen,
wie Du den Sonnenaufgang beobachtest?
Wenn er sich auf Deinem Gesicht
herrlich golden widerspiegelt...
Wirst Du mich je so anschauen?

Ich weiß nicht, wie
diese Unsicherheit verschwinden kann.
Ich weiß nicht, wo
es dich hinzieht, wenn Du mich mal verlässt.
Wirst Du mich dann noch anschauen?

Wirst Du mich je so anschauen,
wie Du dem weiten Meer entgegenblickst?
Nur einmal dieses Lächeln,
und sei es nur einen Augenblick,
wenn Du mich so anschaust.

Ich weiß nicht, wie
ich Dich hier neben mich bekomme.
Und ich weiß nicht, wo
es Dich hinzieht, aber dort ist es bestimmt wunderschön.


frei nach Bebo Norman "Could you ever look at me"

Mittwoch, 2. März 2011

Einsamkeit

Autofahrten... Ich liebe sie.
Ich kann so herrlich assoziieren, den Gedanken freien Lauf lassen, mich durch musikalische Emotionen weiterführen lassen...

Heute beschäftigte mich auf einmal die Frage, warum ich von bestimmten Filmen so fasziniert bin. Wieso sie mich emotional so packen, ergreifen und sogar zum weinen bringen. Vor allem drei Filme möchte ich mal nennen: King Kong, Die Schöne und das Biest, und der talentierte Mr. Ripley

Kurze Zusammenfassung für die, die bei Filmen nicht so bewandert sind:
KING KONG
Mann will Film auf Insel drehen - entdeckt riesen Affe KONG - KONG verliebt sich in hübsche Blondine - großes Tohuwabohu, Mann fängt KONG aber ein und nimmt ihn mit nach New York. Stellt ihn dort im Theater aus - Vieh flüchtet - KONG wird auf Empire State Building von der Armee erschossen. Schlussszene: "Beauty killed the beast" - Die Schönheit hat das Biest getötet.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
Haha, schon wieder Biest. Naja... Mädel hat nen Wissenschaftler als Vater - der will neueste Erfindung in anderer Stadt vorstellen - verläuft sich und kommt ins Schloss vom verzauberten Prinzen, dem "Biest". Mädel erfährt davon - lässt sich eintauschen - Vater zurück im Dorf macht Stimmung gegen das Biest, selbstverliebter Mann will die Schöne retten - die verliebt sich aber ins Biest - großer Kampf - am Ende ist der Bann gebrochen, weil sich beide die Liebe gestehen und alle sind glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

DER TALENTIERTE MR. RIPLEY
Junger Mann wird von Vater beauftragt seinen Sohn aus Italien zurück nach Amerika zu holen - Sohn will nicht, lebt mit dem Geld das der Vater dem jungen Mann gibt, bis er Geldhahn zudreht. Dann machts BUMM - Sohn vom jungen Mann erschlagen. junger Mann gibt sich weiter als Sohn aus. Blöd: Frau liebt jungen Mann - Doppelrolle! Alter Freund kommt jungen Mann auf die Schliche, das irgendwas nicht stimmt - Alter Freund auch tot. Junger Mann will weg - Schiffsreise, huch, Frau da. Liebe la la la... Blöd: Kumpel gesteht Gefühle jungem Mann. Junger Mann bringt Kumpel um. Jetzt ist er nur noch junger Mann und niemand anders.

Drei völlig unterschiedliche Filme, aber drei der bewegendsten Filme, die ich je gesehen habe. Während ich so darüber sinniert habe, kam mir der Gedanke der Einsamkeit.
- Kong war der Held auf seiner Insel. Keiner konnte gegen ihn ankommen. Er war völlig zufrieden. Einsam, aber glücklich.
- Das Biest gefangen in Depression und Melancholie. Wer sollte ihn nur lieben können? "Who could ever love a beast?" Voller Bitterkeit im Herzen hat er alle Hoffnung verloren. Einsam und gefangen in sich.
- Junger Mann auf der Suche nach Anerkennung, Liebe, Geborgenheit - doch egal, was er macht: Er findet es nicht. Er setzt sich selbst so unter Druck, dass er sich selbst verliert. Einsam und verloren.

Diese verschiedenen Aspekte zu erkennen und wahrzunehmen finde ich interessant. Wie stark sind die einzelnen Aspekte ausgeprägt? Wo sind sie gut und wo hinderlich?
Und was mir auch kam: es gibt einen deutlichen unterschied zwischen alleinsein und Einamkeit. Gräfin Fito sagte zum Beispiel: "Lieber allein sein als gemeinsam einsam." Getreu dem Motto. Einsamkeit kann zum Problem werden, Alleinsein eine Erlösung sein.

Meine These ist: es liegt vor allem daran, wie man selbst sein Umfeld wahrnimmt. Wie beurteile ich mich in meiner Situation? Bin ich der King? Fühl ich mich von allen verlassen und allein gelassen? Oder bin ich verloren, weil ich mir selbst nicht die Chance zur Veränderung zugestehe und suhle mich in meiner Ungeliebtheit!? (Gibts das Wort überhaupt?)

Das Interessante ist: Jeder hat mit Einsamkeit und Alleinsein zu kämpfen. Je nach Phase mal mehr, mal weniger. Aber warum nicht Einsamkeit auch mal als Chance verstehen?!
- geistig erholen, Geist zur Ruhe kommen lassen
- sich selbst erforschen und wahrnehmen
- Gedanken ordnen
- Kreativität schöpfen
- sein Umfeld besser einordnen können
- den Schöpfer erkennen und in sich spüren

Ich wünsche mir mehr ergreifende Momente, wo ich merke, dass mir Einsamkeit gut tut und ich nicht vergesse, dass ich genug gute Freunde um mich herum habe, die "rehi" sagen, wenn ich wieder auftauche.
Und für Dich: Selbst wenn die Einsamkeit ein Tal (Tal, nicht Teil!) Deines Lebens ist, so gibt es auch wieder die Berg-Auf-Phasen. Versuche sie, als Chance zu erleben.

Monatsspruch März 2011:
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung.
Psalm 62,6

Montag, 28. Februar 2011

Donnerstag, 24. Februar 2011

Wie die Liebe...

Wir sitzen im gleichen Boot
und segeln um die Welt.
Ich liebe die Wellen,
Du liebst den Horizont.

Wenn der Sturm aufzieht
ziehen wir an einem Strang
holen das Segel ein
und sind gerüstet, für die nächste Zeit.

Und wenn das Schiff
dem Wellenspiel ausgeliefert ist,
sind wir geschützt und sicher.
Denn er ist um uns herum.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Lebenswert

Du machst mein Leben lebenswert.
Weil Du den Wert des Lebens bezahlt hast.
Wer, wenn nicht Du, weißt,
was es heißt ein lebenswertes Leben zu geben.

Du machst mein Leben lebenswert.
Auch wenn leise Zwischentöne nicht so ganz gelingen.
Wenn etwas in Schieflage gerät.
Wenn ich denke den Wert auch woanders zu finden.

Du machst mein Leben lebenswert.
Noch mehr als das: Du wertest mein Leben auf.
Du ziehst mich hoch
und zeigst ein Stück von Deinem Himmelreich.

Du machst mein Leben lebenswert.
Mit so wunderbaren Menschen um mich herum.
Die mein Leben wertschätzen und mich lieben.
Sie machen das Leben liebenswert.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Godsend

Du bist für mich ein Geschenk von Gott.
Mein bester Freund.
Wie gern ich Dich hab.

Das Leben mit Dir zu teilen ist unvergleichlich.
Wunderbar.
Einzigartig.

Ich hoffe sehr, es bleibt noch lange so.
Denn Du tust mir gut.
Gibst mir täglich Kraft.

Dich zu erleben, Dich zu hören
ist wie die Frühlingssonne,
die ihre warmen Strahlen in mein Herz sendet.

Ich blühe auf, dank Dir.
Mein Retter
und treuer Freund.

Danke für alles, was Du für mich getan hast.
Danke, dass Du mich heil machst.
Danke für jedes lächeln, dass Du mir schenkst.

Du bedeutest mir alles.

Sonntag, 6. Februar 2011

Gehorsam

Auf Dein Wort.
Weil ich Dir vertraue.
Weil Du glaubwürdig bist.

Ich hinterlasse Spuren.
Weil Du voran ziehst.
Weil Du Kraft gibst.

Ich höre
und Du redest.
Ich bin gehorsam
und Du handelst.

Dienstag, 1. Februar 2011

Meine Gemeinde...

...ist einfach oberbrennermegafettcoresupergeilo!!!!
Musste mal gesagt werden... :)

Montag, 31. Januar 2011

Du bist treu, Herr

Gerade in den schweren Zeiten, wo Dunkelheit uns umgibt und wir hilflos im Lebensbecken treiben, gerade dann zeigt sich Gottes Treue.
Er kommt zu uns auf die Erde hebt den schuldbeladenen Kopf in seinen Händen nach oben und sagt: "Schau mich an, Du bist mein geliebtes Kind. Gerade dann, wenn Du Dich einsam fühlst, nicht geliebt fühlst, schuldig fühlst. Ich liebe Dich. Ich gehe nicht fort."
Und das sagt er immer und immer wieder.
Gerade in den schweren Zeiten im Leben, wo Stürme um uns wehen sollten wir das nicht vergessen. Statt den Schirm zu öffnen und sich fortreißen zu lassen, lieber hinknien und zu Gott schreien. Er hört uns. Er beugt sich hinab. Er weicht nicht von unserer Seite. Ruft es laut hinaus: Du bist treu, Herr.

Wenn durch die Arbeit Gott spricht...

Heute beim Bearbeiten der CD der Woche für CrossChannel.de entdeckt.
Hat mich angesprochen. Sehr berührt. Will ich gern weitergeben:

Aaron Keyes - Help me Lord
"Help me Lord, I can’t see
What you have in store for me
Even though all seems dark
Help me Lord, to trust your heart

I am tired, I am weak
Are you listening to me
You seem so far, Far from here
Now I need you to be near

I throw myself into your arms
resting in tenderness and love
You are the Lord, I bow to you
And I will always follow you

Hold me close, Holy One
Let your loving comfort come
Help me pray like your Son
Not my will but yours be done"

Donnerstag, 27. Januar 2011

Geduld ist eine Tugend

Geduld ist eine Tugend, so sagt man im Volksmund.
Heute musste ich mir so meine Gedanken dazu machen. Warten ist ja auch das Thema unseres übernächsten Hörspiels für Fortgeschrittene und so begann ich heute an diesem Satz zu kauen...

Geduld ist eine Tugend.
Was ist eine Tugend? Wiki schreibt "Unter Tugend versteht man eine Fähigkeit und innere Haltung, das Gute mit innerer Neigung (das heißt: leicht und mit Freude) zu tun."

Das brachte ich mir gleich noch mehr Fragen auf den Tisch:
Geduld hat nur der, der es schafft es mit Freude geduldig zu sein? Oder wer Geduld hat, der wird Freude haben? Oder, dass es einfach erstrebenswert ist, mit Freude geduldig zu sein..
Aber wer sich dazu zwingen muss, der ist nicht wirklich geduldig, der hat nur keine andere Wahl mehr!?

Geduld haben - Langmut besitzen - etwas mit Freuden dulden - ertragen - langen Mut, Ausdauer, viel Hoffnung haben?

Wann brauchen wir eigentlich Geduld?
Wenn wir ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen gegenüberstehen. Bis zur Erreichung dessen brauchen wir Geduld, die oft mit Hoffnung gepaart daher kommt. Geduld ist der Weg zwischen Wunsch und Erfüllung. Das bringt mich zu einem Zitat vom guten alten Dalai Lama: "Um Geduld zu erlernen, braucht man einen Gegner. So sind unsere Feinde äußerst hilfreich."
Haben wir Geduld erlernt, so sind wir stärker geworden. Demnach könnten wir davon ausgehen, dass Geduld eigentlich nur größer werden kann. Bei jeder Situation wo wir Geduld brauchen, können wir als Mensch daran wachsen. Und "wer seine Geduld verloren hat, der braucht sie, um sie wieder zu finden." (Bruno Ziegler)

"Der hat aber auch 'ne Engelsgeduld!" 
Sind Engel geduldig? Jetzt könnten Kritiker natürlich einwerfen: "Natürlich, wer nur alle 500 Jahre mal auf die Erde runter darf, der muss mächtig Geduld haben!" Tatsächlich werden viele Engel in der Bibel als geduldig beschrieben. Vor allem geduldig mit uns Menschen...

Generell ist in der Bibel Geduld ein zentrales Thema. Hebräer 6, 11: "Wir wünschen uns deshalb sehr, dass ihr bis zum Ende diesen Eifer behaltet, damit ihr voller Zuversicht an der Hoffnung festhalten könnt, die Gott euch gab. Dann werdet ihr auch nicht träge oder gleichgültig werden, sondern dem Beispiel derer folgen, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Geduld die Zusagen Gottes empfangen."
Eifer, Zuversicht, Hoffnung, Glauben, Geduld. Gott gibt uns Hoffnung. An der können wir festhalten, wenn wir begeistert sind von Gott und seine Ziele umsetzen. Und wenn wir Gott vertrauen und geduldig sind, dann werden wir seine Zusagen empfangen.

Das sind steile Worte. Glaube und Geduld hängen ganz eng zusammen. Und umso mehr glaub ich, dass Geduld nicht nur eine Tugend ist, sondern eine Frucht des Heiligen Geistes. Denn wenn der Heilige Geist uns mit Geduld ausstattet, dann - hola - ist aber mächtig viel Freude in der Hütte! Dann werden wir uns nicht zermürben und uns unerfüllten Wünschen und ungestillten Sehnsüchten hingeben. Sondern mit dem Ausblick auf das was bereit steht, können wir seeeehr geduldig sein. Weil es auch nicht aus uns produziert ist. Sondern Gott uns schenkt.

Aus der Türkei heißt es "Geduld ist der Schlüssel zur Freude." Ich glaube: Geduld IST Freude. Wenn Kinder auf ihre Geschenke vor Weihnachten warten und betteln und quengeln, dass sie schon ganz aufgeregt sind, dann liegt wirklich Freude in der Luft. Vorfreude nämlich. Und das ist ja bekanntlich ... die schönste Freude!