Sonntag, 5. Juni 2011

LOST-Gedanken

Beim Gucken von LOST passieren immer wieder ziemlich interessante Dinge. Da kommen wahrhaftige Gedanken in mir auf. Möchte euch gern teilhaben lassen. ACHTUNG: SPOILER!!!

LOST 1 - 12 (Staffel 1, Folge 12)
Claire wird entführt und ihr Freund Charlie auch. Doch es geht nur um sie. Er wird aufgehängt und muss mit zusehen, wie die anderen Claire nicht helfen können. Da kommt Rose vorbei. Rose hat beim Absturz ihren Mann verloren. Sie nimmt sich Charlie zur Brust. Es nutzt nichts einfach nur allein rumzusitzen. Es ist wichtig sich in die Gruppe zu integrieren. Auch für das eigene Wohlbefinden.
Sie kommen ins Plaudern, wie das ist, wenn man seinen Partner (vielleicht) verloren hat. Und warum Rose so eine große Zuversicht hat, dass ihr Mann noch am Leben ist.
Und Rose lädt Charlie ein mit ihr zu beten. "In schwierigen Momenten brauchen wir jemanden, der uns tröstet!" Er kann uns auch Freude schenken, wenn wir kein Licht sehen.
"Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt von Hoffnungslosigkeit zur Zuversicht!", sagt sie Charlie. Und dann betet sie und dankt als erstes für all das, was Gott tut. Dank steht vor dem Bitten!

LOST 3 - 21
Charlie sagt zu Aaron "Ich liebe Dich!" und legt ihn in die Wiege zurück. Und mir fällt auf: Dienen und lieben hängt ganz nah zusammen. Unsere Liebe zu unseren Babies, bzw. Kindern ist u.a. auch so groß, weil wir ihnen dienen müssen. Weil wir uns ihnen ganz hingeben wächst die Liebe noch mehr.
Auch Gott liebt uns weil er uns dient. Und er dient uns, weil er uns liebt.
Dienst Du Gott? Liebst Du ihn?

LOST 4 - 7
Desmond war Strahlung ausgesetzt und bekommt beim Hubschrauberflug auf einmal die Nebenwirkungen zu spüren. Er reist vom Jahr 2004 ins Jahr 1996 zurück und springt wieder zurück. Und wieder und wieder. Der Rat von Daniel Farraday ist: Such Dir eine Konstante! Etwas das sowohl im Jahr 1996 als auch im Jahr 2004 existiert. Für ihn ist es Penny, seine große Liebe.
Brauchen nicht auch wir eine Konstante in unserem Leben? Etwas, das sich nicht verändert, auch wenn Stürme aufziehen und uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Ein Fels, auf dem wir sicher stehen. Eine feste Burg, in die wir uns zurückziehen können. Unser Ruhepol ist. Wir einfach wir selbst sein können. Die Konstante, die schon immer war, jetzt ist und auch sein wird. Das ist eine große Erleichterung für unser Leben.

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